|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Bertrandt kaufen 14.08.2001
Berliner Volksbank
Die Analysten der Berliner Volksbank bewerten die Bertrandt-Aktie (WKN 523280) mit kaufen.
Der Konzernumsatz sei in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (30.09.) um 15,7% auf 159,23 Mio. Euro gestiegen. Das EBIT habe sich im gleichen Zeitraum um 66,5% auf 5,17 Mio. Euro verbessert. Nachdem die operative Entwicklung im Rahmen der Erwartungen gelegen habe, bleibe das Unternehmen bei seiner Prognose, im Gesamtjahr mindestens ein EBIT von 7,7 Mio. Euro erreichen zu wollen. Die Steuerquote habe bei 62,7% und damit über den ursprünglichen Erwartungen für das Gesamtjahr von rund 50% gelegen. Der Grund für die höhere Steuerquote liege an dem negativen Ergebnisbeitrag (EBIT minus 0,36 Mio. Euro) aus dem Ausland, wo Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Frankreich und die angespannte Marktsituation in Spanien (Autohersteller verschieben Projekte) das Ergebnis belasteten. Nach Angaben des Unternehmens habe das EBIT im Ausland im Vergleich zum zweiten Quartal jedoch um 0,05 Mio. Euro verbessert werden können.
Für das Unternehmen spreche: Porsche dürfte den Kapitalanteil an Bertrandt auf 30 bis 40% weiter erhöhen., Bertrandt halte an seiner korrigierten Planung fest, im Geschäftsjahr 2000/01 ein EBIT von 7,7 Mio. Euro zu erwirtschaften und dürfte diesen Wert übertreffen, die Eigenkapitalrendite solle von 0,2% (1999/00) auf 16,8% (2002/03) gesteigert werden, Aktie sei zur Zeit deutlich unterbewertet, der ungebrochene Trend der Automobilbauer zum verstärkten Outsourcing sowie dass die immer kürzeren Produktlebenszyklen und zunehmende Modellvielfalt im Automobilbereich den Auftragsbestand sicherten.
Dagegen spreche die Restrukturierung der Autoindustrie in Europa (Druck auf Zulieferer) und der Interessenskonflikt zwischen dem neuen Großaktionär Porsche und den traditionellen Kunden wie z.B. BMW und DaimlerChrysler.
Nachdem sich Porsche an Bertrandt beteiligt habe, gehe man davon aus, dass die Beziehung zwischen beiden Unternehmen sukzessive enger werde. In diesem Zusammenhang erachte man es durchaus für wahrscheinlich, dass Porsche versuchen werde, seinen Bertrandt-Anteil weiter aufzustocken. Die Experten der BW Bank empfehlen daher, die Bertrandt-Aktie zu kaufen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|